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Die Menschen in Lønstrup haben viele Generationen hindurch hauptsächlich vom Fischfang gelebt. Heute sind nur noch einige Nebenerwerbsfischer übrig geblieben, und wenn sie ihre Boote an Land bringen, kann man hier Schollen, Klieschen oder Rotzungen erstehen. Ein Sommerabend am Bootsliegeplatz in Lønstrup ist Labsal für die Seele. Einmal wöchentlich findet hier ein gemeinsames Singen statt.
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Am hiesigen Bootsliegeplatz kann man den Fischern zuschauen, wenn sie nach der Rückkehr vom Fang ihre Boote auf den Strand ziehen.
Dabei handelt es sich um Nebenerwerbsfischer, die bei günstigem Wetter in ihren kleinen Booten hinausfahren. Wenn sie zurückkehren, kann man bei ihnen Schollen, Klieschen oder Rotzungen erstehen. Keine Frage, dass frisch gefangener Fisch am besten schmeckt.
Der letzte Vollerwerbsfischer gab 1984. Die Menschen in Lønstrup haben viele Generationen hindurch hauptsächlich vom Fischfang gelebt. Im 20. Jh. waren hier zeitweise über 100 Fischer tätig, wobei einige von ihnen nur gelegentlich hinausfuhren.
Im Jahre 1984 gab der letzte Vollerwerbsfischer von Lønstrup auf. Durch den stark ansteigenden Strand war der Fischfang nur mit kleinen, speziell hier benutzten Fahrzeugen möglich, die aufgrund modernerer Fangmethoden jedoch unrentabel geworden waren.
Die Fischer zogen daher zum Hafen von Hirtshals um, wo größere Kutter anlegen können. Dort, wo die Boote an Land gezogen werden, kann man noch etwa 20 der ursprünglichen Boote (Lønstrup-Kutter) sehen.
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Gemeinsames sommerliches SingenEin Sommerabend am Bootsliegeplatz in Lønstrup ist Labsal für die Seele. Bei dem Gebäude rechts im Bild handelt es sich um die alte Rettungsstation, wo man sich über Windstärke, Windrichtung usw. informieren kann.
Eines der renovierten Originalboote kann man dort bewundern und erfährt zudem etwas über die Geschichte des Fischfangs und der Seenotrettung in Lønstrup.
Im Sommer findet hier jede Woche ein gemeinsames Singen statt, an dem auch die bekannte Sängerin Inger Lauritzen teilnimmt.
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Dienstag, Februar 26 2008
Knapp der Katastrophe entgangen
Der Bootsliegeplatz am Strand von Lønstrup ist von den Naturkräften immer wieder verwüstet worden. Am schlimmsten ging es im November des Jahres 1981 zu, als Liegeplatz, Buhnen und Weg im Laufe weniger Stunden weggeschwemmt wurden.
Rettungsstation und das Restaurant Villa Vest entgingen der Katastrophe, weil der Sturm plötzlich nachließ. Am Tage danach kam der dänische Staatsminister Anker Jørgensen hierher und versprach umfassende Küstenschutzmaßnahmen. Im Jahre 1983 waren die Arbeiten an den widerstandsfähigen, T-förmigen Buhnen abgeschlossen.
260 Männer aus Seenot gerettet
Die 1852 in Lønstrup errichtete Rettungsstation gehörte zu den ersten landesweit.
Die Gewässer bei Lønstrup – insbesondere bei Rubjerg Knude – waren tückisch, was viele Schiffe in Seenot brachte. Während der 100 Jahre, in denen die Station in Betrieb war, konnten 260 Männer vor dem Ertrinken gerettet werden.
Die Rettungsstation lag früher am Weg Sdr. Strandvej, wurde 1936 jedoch hierher verlegt. Die ersten Rettungsboote wurden von 10 Mann gerudert, doch 1927 erhielt die Station ein Motorboot.
Küstenhandel mit NorwegenIm 19. Jh. gab es einen lebhaften Handel mit dem skandinavischen Nachbarn. Von Lønstrup wurden Küstenschiffe mit Agrarerzeugnissen ausgeschickt, die mit Holz beladen zurückkamen.
Der größte hieran beteiligte Händler war Axel Segelcke, bei dem zeitweise mehr als 100 Leute arbeiteten. Das Gebäude, in dem jetzt das Hotel Marinella untergebracht ist, gehörte einst zu seinem Handelshof.
Europäischer Hummer
Lønstrup hatte sich früher durch den Hummerfang einen Namen gemacht, denn vor der Küste lagen die landesweit besten Fanggründe für diese Delikatesse. Gefangen wurden sie mittels Reusen und bis zum Verkauf in großen Bassins gehalten.
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