Um die Aufforstung verdient gemacht
lm Jahre 1857 trat ein Gesetz zur Enteignung der Dünenbereiche zur anschließenden Aufforstung in Kraft. Die zum Gut Nr. Elkjær gehörenden, 330 ha großen, unter Schutz stehenden Dünenbereiche an der Tannisbucht schienen dazu geeignet. Unter der Leitung der Herren H. C. Riegels und P. C. Weirum wurden bereits im Herbst 1858 etwa 2000 Weißfichten gesetzt.
Man begann in fruchtbareren Dünenbereichen nördlich des vom Aufforstungsleiter bewohnten Hauses und westlich der Anhöhe Hvarrebakke. Dieser Bereich, der in den Folgejahren immer weiter ausgedehnt wurde, gehört zum ältesten Teil des Dünengehölzes.
Weißfichten und Schwarzkiefern favorisiert
Die Aufforstungsbemühungen wurden schnell intensiviert und in den Jahren 1860/61 mehr als 400.000 junge Weißfichten, Schwarz- und Bergkiefern sowie Edeltannen gepflanzt. Bei der Auswahl der richtigen Baumsorten war man sich aber noch nicht sicher.
Nach ersten Erfahrungen versuchte man es hauptsächlich mit Weißfichten und Schwarzkiefern, wobei man auch mit anderen Arten Laub- und Nadelbäumen experimentierte, von denen sich nur sehr wenige behaupten konnten.
Beharrlichkeit führt zum Ziel
Trotz vieler Enttäuschungen und Rückschläge siegte die Beharrlichkeit. Als sich die Bergkiefer als brauchbarste Pionierpflanze in der Dünenlandschaft herausgestellt hatte, erhöhte sich das Tempo der Aufforstungen.
Die stark wechselnden Bodenverhältnisse der Tversted Plantage machten es jedoch erforderlich, auch andere Baumarten anzupflanzen. Dazu gehörte auch die Waldkiefer, die hier besonders gut gedeiht.
Eine Sehenswürdigkeit im Grünen
Mitten in dieser Gegend liegt auch eine Scheune mit Strohdach, die zum ehemaligen Hof
'Østerklit' gehörte. Das zugehörige Wohnhaus aus Fachwerk brannte 1981 ab. Auf dem Dach der Scheune erhebt sich eine Windmühle, die von ihrer Art her selten und noch völlig intakt ist.