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Tversted Klitplantage

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Søen ud mod havet
Gråænder

Tversted Klitplantage ist das älteste Gehölz, das der Forstverwaltung Nordjütland untersteht. Mit der Aufforstung des 775 ha großen Bereiches wurde 1858 begonnen. Das Dünengehölz liegt relativ geschützt an der Tannisbucht.

Im seinem nördlichen Teil, kurz vor der Dünenkette, liegen die Seen ‚Tversted Søerne’, die in den Jahren 1948 bis 1952 durch Aufstauung des Baches Hvarrebæk entstanden.

Hier auf eine malerische Seenlandschaft zu treffen, erwartet wohl niemand. Gerade der Kontrast aber macht sie als Ausflugsziel so reizvoll.

Stockenten, Blässhühner und Teichrallen fühlen sich hier ausgesprochen wohl. Bei den Seen, auf der Anhöhe ‚Hvarrebakken’ steht ein Aussichtsturm, von wo aus man das ganze Dünengehölz überblicken kann.

Ein richtiger Wald

Im Laufe der Zeit hat die Tversted Plantage den Charakter eines richtigen Waldes angenommen, was man nicht von allen Forsten behaupten kann. Hier wachsen Wald- und Schwarzkiefern in Gruppen oder einzeln.

Am attraktivsten ist wohl die südliche, 1888 hinzugekommene Hälfte. Hier gibt es zwar sandigen Untergrund (Flugsand), doch ist das aus ehemaligem Ackerboden bestehende Gelände eben. Ferner sorgen Torflagen und erreichbares Grundwasser für gute Wachstumsbedingungen.
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Die Entwicklung während der ersten 15 bis 20 Jahre nach der Aufforstung verläuft zunächst schleppend, denn das hohe Gras wirkt – ebenso wie starker Frost und Schädlingsbefall – wachstumshemmend.
 

Magerer Boden im nördlichen Teil

Dass Bäume hier weniger gut gedeihen, liegt an den schlechten Wachstumsbedingungen, bedingt durch hohe Binnendünen und flache Bereiche, deren Krume vom Wind verweht wird.

Durch ihre Lage an der Nordküste von Jütland, wo es windgeschützter als an der Westküste zugeht, sind die Wachstumsbedingungen in der Plantage allgemein besser.

Die ersten Aufforstungsversuche fanden 1853 beim stark vom Sande zugewehten Gut Nr. Elkjær statt, das sich wenige Kilometer südlich der jetzigen Tversted Plantage befand.

Um die Aufforstung verdient gemacht 

lm Jahre 1857 trat ein Gesetz zur Enteignung der Dünenbereiche zur anschließenden Aufforstung in Kraft. Die zum Gut Nr. Elkjær gehörenden, 330 ha großen, unter Schutz stehenden Dünenbereiche an der Tannisbucht schienen dazu geeignet. Unter der Leitung der Herren H. C. Riegels und P. C. Weirum wurden bereits im Herbst 1858 etwa 2000 Weißfichten gesetzt.

Man begann in fruchtbareren Dünenbereichen nördlich des vom Aufforstungsleiter bewohnten Hauses und westlich der Anhöhe Hvarrebakke. Dieser Bereich, der in den Folgejahren immer weiter ausgedehnt wurde, gehört zum ältesten Teil des Dünengehölzes. 


Weißfichten und Schwarzkiefern favorisiert 

Die Aufforstungsbemühungen wurden schnell intensiviert und in den Jahren 1860/61 mehr als 400.000 junge Weißfichten, Schwarz- und Bergkiefern sowie Edeltannen gepflanzt. Bei der Auswahl der richtigen Baumsorten war man sich aber noch nicht sicher.

Nach ersten Erfahrungen versuchte man es hauptsächlich mit Weißfichten und Schwarzkiefern, wobei man auch mit anderen Arten Laub- und Nadelbäumen experimentierte, von denen sich nur sehr wenige behaupten konnten. 


Beharrlichkeit führt zum Ziel 

Trotz vieler Enttäuschungen und Rückschläge siegte die Beharrlichkeit. Als sich die Bergkiefer als brauchbarste Pionierpflanze in der Dünenlandschaft herausgestellt hatte, erhöhte sich das Tempo der Aufforstungen.

Die stark wechselnden Bodenverhältnisse der Tversted Plantage machten es jedoch erforderlich, auch andere Baumarten anzupflanzen. Dazu gehörte auch die Waldkiefer, die hier besonders gut gedeiht. 
 


Eine Sehenswürdigkeit im Grünen

Mitten in dieser Gegend liegt auch eine Scheune mit Strohdach, die zum ehemaligen Hof 'Østerklit' gehörte. Das zugehörige Wohnhaus aus Fachwerk brannte 1981 ab. Auf dem Dach der Scheune erhebt sich eine Windmühle, die von ihrer Art her selten und noch völlig intakt ist.
 

Der Nordseewanderweg 

Er ist mit niedrigen Pfählen, auf denen ein Symbol prangt, markiert und verläuft quer durch das Dünengehölz Tversted Klitplantage.


Internationale Wanderroute

Beim Nordseewanderweg handelt es sich um eine 5000 km lange, internationale Route, die mit einem Symbol in der Form eines geschwungenen ‚N’ gekennzeichnet ist. Ständig kommen neue Abschnitte hinzu.

Eingehende Informationen über die einzelnen Abschnitte sind unter dieser Webadresse zu finden: Northseatrail

Donnerstag, Juli 14 2011

Naturspielplatz

Er befindet sich am Parkplatz bei den Seen Tversted Søerne. Dort können sich Kinder und Junggebliebene vergnügen, und Tische und Bänke laden zu einem Picknick ein.

Wanderwege


Im Dünengehölz Tversted Plantage gibt es mehrere markierte Wanderwege, die alle beim Haus ‚Plantørboligen’ beginnen, wo man sich anhand einer Karte orientieren kann. Die Wege sind mit kleinen Metalldreiecken markiert, die an niedrigen Holzpfählen befestigt sind.

Vielbesuchtes Ausflugsziel

Da sich das Gehölz ‚Tversted Klitplantage’ großer Beliebtheit erfreut, kann man an Sonntagen im Sommer hier vielen Menschen begegnen.
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